10 Fragen an Israel Be Josef

  1. Was bedeutet Heimat für dich?
    Heimat ist für mich viel mehr als ein Ort. Heimat sind die Menschen, die Erinnerungen und die Verbundenheit zu einer Gemeinschaft. Pohlheim ist meine Heimat. Hier bin ich zur Schule gegangen, hier habe ich meine Familie gegründet und hier wachsen meine Kinder auf. Hier habe ich Freundschaften fürs Leben geschlossen. Mein Vater und meine Großeltern sind hier begraben. Deshalb fühle ich mich dieser Stadt tief verbunden.

    Heimat bedeutet für mich auch Verantwortung. Verantwortung dafür, dass wir unsere Stadt so gestalten, dass sich die Menschen heute und auch kommende Generationen hier wohlfühlen können.
  2. Warum lebst du so gerne in Pohlheim?
    Weil Pohlheim für mich Lebensqualität bedeutet. Wir haben eine starke Gemeinschaft, ein aktives Vereinsleben, engagierte Ehrenamtliche und Menschen, die füreinander da sind. Gleichzeitig liegt Pohlheim zentral und bietet alles, was man für ein gutes Leben braucht.

    Besonders schätze ich die Mischung aus Tradition und Zukunft. Hier kennt man sich, hier grüßt man sich noch auf der Straße, und gleichzeitig haben wir das Potenzial, unsere Stadt modern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
  3. Warum möchtest du Bürgermeister werden?
    Weil ich meiner Heimat etwas zurückgeben möchte. Seit mehr als 22 Jahren arbeite ich in der öffentlichen Verwaltung und habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Menschen zuzuhören und Lösungen zu entwickeln.

    Ich möchte meine beruflichen Erfahrungen und meine Leidenschaft für Pohlheim nutzen, um unsere Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter voranzubringen. Bürgermeister zu sein bedeutet für mich nicht Macht, sondern Dienst an den Menschen.
  4. Worauf bist du in deinem Leben besonders stolz?
    Am meisten stolz bin ich auf meine Familie. Meine Frau und meine Kinder sind mein größter Rückhalt und meine größte Motivation. Darüber hinaus bin ich stolz auf meinen persönlichen Lebensweg. Als Kind bin ich mit meiner Familie nach Deutschland gekommen. Ich habe hier meinen Schulabschluss gemacht, eine Ausbildung absolviert, studiert und beruflich Verantwortung übernommen. Dieser Weg hat mir gezeigt, dass mit Fleiß, Zusammenhalt und Chancen viel möglich ist.
  5. Warum hast du dich damals entschieden dich politisch zu engagieren?
    Weil ich nicht nur über Dinge sprechen wollte, die verbessert werden können, sondern selbst mitgestalten wollte. Politik beginnt für mich vor Ort. Dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihre Familien haben.

    Ich habe früh gemerkt, dass Entscheidungen in der Kommunalpolitik direkten Einfluss auf den Alltag der Menschen haben. Deshalb wollte ich Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass unsere Stadt sich positiv entwickelt.
  6. Welche Werte sind dir wichtig?
    Respekt, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Ich bin überzeugt, dass eine Gesellschaft nur dann stark ist, wenn
    Menschen respektvoll miteinander umgehen und Verantwortung füreinander übernehmen. Mir ist wichtig, Menschen zuzuhören, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und Brücken zu bauen. Gerade in einer Zeit, in der vieles polarisiert, brauchen wir mehr Miteinander statt Gegeneinander.
  7. Was machst du, wenn du nicht arbeitest oder Politik machst?
    Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie. Außerdem treffe ich Freunde, engagiere mich im Vereinsleben und genieße die Natur rund um Pohlheim. Ich bin ein Mensch, der Kraft aus Begegnungen mit anderen Menschen schöpft. Deshalb sind Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und Zeit mit Familie und Freunden
    für mich besonders wichtig.
  8. Was bedeutet dein christlicher Glaube für dich?
    Mein christlicher Glaube gibt mir Orientierung und Halt. Er erinnert mich daran, dass jeder Mensch Würde besitzt und Respekt verdient. Werte wie Nächstenliebe, Verantwortung, Verlässlichkeit und Mitmenschlichkeit prägen
    mein Denken und Handeln, sowohl privat als auch politisch. Für mich bedeutet Glaube nicht, über andere zu urteilen, sondern Menschen offen und respektvoll zu begegnen.
  9. Was wünschen sich deine Kinder für Pohlheim?
    Meine Kinder wünschen sich vor allem, dass Pohlheim eine Stadt bleibt, in der man gerne lebt. Eine Stadt mit guten Schulen, sicheren Wegen, attraktiven Freizeitangeboten und Orten, an denen sich junge Menschen treffen können.

    Und sie wünschen sich eine Stadt, die auch in Zukunft lebenswert bleibt – mit einer intakten Umwelt, starken Vereinen und einem guten Miteinander.
  10. Was sollen die Menschen nach deiner Amtszeit über dich sagen?
    Ich wünsche mir, dass die Menschen sagen: “Er hat zugehört. Er war nah bei den Menschen. Er hat Verantwortung übernommen und unsere Stadt vorangebracht.”

    Niemand kann alle Probleme lösen. Aber ich möchte ein Bürgermeister sein, der ehrlich, verlässlich und ansprechbar ist.
    Wenn die Menschen am Ende sagen, dass ich Pohlheim mit Herz, Verstand und voller Leidenschaft gedient habe, dann wäre das für mich das schönste Kompliment.